Hausarzt Wedding

Dienstag, 13. April 2010 16:04

Jahreszeitliche Stimmungsschwankungen, so genannte Winterdepressionen, können für den Hausarzt im Wedding ein Zeichen für eine gestörte Funktion der Schilddrüse sein. Gerade in der trüben Jahreszeit leiden viele Menschen darunter, dass sich Kälte und Dunkelheit auch über ihre Seele legen.

Erkrankungen der Schilddrüse und der Psyche äußern sich für den Hausarzt im Wedding oft ähnlich

Schilddrüse

Schilddrüse

Seit langem ist dem Hausarzt im Wedding bekannt, dass seelische Erkrankungen durch bestimmte Stoffwechselstörungen im Körper ausgelöst werden können.

Dennoch wird der Einfluss der Schilddrüse auf die psychische Gesundheit manchmal unterschätzt. Störungen der Schilddrüsenfunktion können die Psyche der Patienten erheblich in Mitleidenschaft ziehen, weiß Ihr Hausarzt im Wedding. Mehr als die Hälfte aller Patienten mit Schilddrüsenunterfunktion leiden gleichzeitig an Depressionen. Bei depressiver Stimmungslage sollte deshalb immer auch die Schilddrüsenfunktion von Ihrem Hausarzt im Wedding untersucht werden.

Jedem Hausarzt im Wedding ist bekannt, dass das Steuer-Organ Schilddrüse mit seinen Botenstoffen die Persönlichkeit und die Psyche auf vielfältige Weise steuert. Bei Erkrankungen dieses kleinen Organs am Hals bringt ein Zu viel oder Zuwenig an Schilddrüsenhormon deshalb auch die Seele aus dem Gleichgewicht.

So können bei einer Schilddrüsenüberfunktion auch die Gefühle stark “überreagieren”: mit Reizbarkeit, Ungeduld, Rastlosigkeit und verstärkter Ängstlichkeit, manchmal sogar mit Panikattacken, die Problematik wird dem Hausarzt im Wedding vielfältig beschrieben. Die Unterfunktion der Schilddrüse macht sich dem Hausarzt im Wedding dagegen durch Antriebslosigkeit, verlangsamtes Denken oder Verwirrung sowie Rückzug aus der sozialen Gemeinschaft bemerkbar. Ihr Hausarzt im Wedding wird daher eine umfassende Blutuntersuchung anordnen.

Schilddrüse

Schilddrüse

Meist beobachtet der Hausarzt im Wedding diese Anzeichen gerade bei älteren Menschen allmählich im Laufe der Zeit. Ebenso berichtet der Hausarzt im Wedding dass viele jüngere Frauen davon betroffen sind: Nahezu jede zehnte Frau entwickelt nach der Geburt eines Kindes eine Entzündung der Schilddrüse, die ebenfalls mit depressionsähnlichen Symptomen verbunden sein kann.

Schilddrüse

Schilddrüse

Diese Stimmungsschwankung hat dann nichts mit dem bekannten “Baby-Blues” oder einer überlasteten Mutter zu tun, sondern mit einer körperlichen Reaktion, die unbedingt behandelt werden muss. Für viele psychische Erkrankungen gilt: Sowohl der Hausarzt im Wedding als auch der Betroffene sollten hier an die Möglichkeit einer Schilddrüsenstörung denken. Die Überprüfung der Schilddrüse mit einer Blutuntersuchung ist einfach und lohnt sich auf jeden Fall. Denn wird die Funktionsstörung vom Arzt erkannt und entsprechend behandelt, verschwinden auch die seelischen Probleme meist wieder. Doch auch wenn die Depression andere Ursachen hat und eine Behandlung mit Antidepressiva begonnen werden soll, können Schilddrüsenhormone manchen Menschen helfen.


Den ICE und die Fahrgäste trocken gelegt

Dienstag, 20. Juli 2010 10:56

Dehydrierung im ICE: Eine Betroffene, die sich in einem defekten Zug der Deutschen Bahn befand, berichtet.

ICE

ICE

Chaotische und lebensbedrohliche Szenen haben sich am vergangenen Wochenende in zahlreichen Zügen der Deutschen Bahn abgespielt. Viele Fahrgäste erlitten einen Hitzeschock und dehydrierten, weil die Klimaanlagen in mindestens drei ICE Zügen ausgefallen waren. Eine Dehydrierung kann durch enorme Hitze ausgelöst werden und führt zur inneren Austrocknung des Körpers. Dabei treten Symptome wie Schwindel, Herzrasen, Schwächegefühl, Übelkeit und Erbrechen, Angst und starkes Schwitzen auf. Im schlimmsten Fall erleiden Betroffene einen Herz-Kreislauf Kollaps und erleiden eine Ohnmacht. Vor allem ältere Menschen und Kinder sind in solchen Situationen besonders gefährdet. Nina Dehmlow (30) war mit ihrer zweijährigen Tochter am letzten Sonntag genau mit einem solchen defekten ICE Zug unterwegs und berichtet in einem Interview mit Heilpraxisnet.de über die Zustände vor Ort.

Heilpraxisnet: Frau Dehmlow, wann sind Sie mit dem defekten ICE gefahren? Wieviel Zeit mussten Sie im Zug verbringen?
Ich bin am Sonntag mit dem Zug gefahren, von Berlin nach Hannover und wieder zurück. Die Strecke ist zum Glück nicht so lang, ca zwei Stunden.

Können Sie einschätzen wie hoch die Temperaturen im Zug waren?
Also, ich hatte ja kein Thermometer dabei, aber als ich in Hannover aus dem Zug stieg, dachte „Ist das schön kühl hier“ und da waren es ja so um die 38 Grad. Also denke ich mal, dass es Schon so um die 50 Grad war. Das Schlimme war ja auch, dass man keine frische Luft bekam. Die ICEs haben ja keine Fenster, die man öffnen kann, der Luftaustausch erfolgt über die Klimaanlage.

Das ganze Interview finden Sie hier.


Penicilin – Eine Erfolgsgeschichte

Montag, 12. Juli 2010 14:07

Kurzer Ausschnitt der Geschichte des Penicillins.
Dieses Medikament wurde ja eigentlich nur durch Zufall entdeckt, ist aber eine der wichtigsten Errungenschaften unserer Zeit. Milliarden von Menschen konnten durch den Einsatz von Penicillin bereits gerettet werden. Zur Zeit des zweiten Weltkrieges war dieses Medikament auch sehr wichtig in der Bekämpfung von Geschlechtskrankheiten.

Leider gibt es auch eine Schattenseite, denn plötzlich versuchte man alles mit Antibiotika zu heilen oder zu verbessern. So kamen auch Erfindungen wie der Rasierschaum mit Antibiotikazusatz zu Stande. Auf den ersten Blick keine dumme Idee schließlich half dies kleinen Entzündungen vorzubeugen oder zu heilen. Heute wissen wir, dass man sich über die Langzeitfolgen mehr Gedanken hätte machen müssen.


Jodgehalt und Radiojodkinetik

Montag, 12. Juli 2010 13:56

Thyroidaler Jodgehalt und Radiojodkinetik bei Hyperthyreose

Der Einsatz von Radiojod zur Beseitigung der Schilddrüsenüberfunktion ist ein seit Jahrzehnten etabliertes Therapieverfahren. Das Dosisschema sowie die Durchführung eines Radiojodtests vor Therapie sind jedoch nicht unumstritten. In der Vergangenheit wurden verschiedenste Schritte zur Dosisoptimierung unternommen. Bisher gibt es kaum Studien, die sich mit der Auswirkung des intrathyroidalen Jodgehalts auf den Uptake im Radiojodtest und auf das Therapieergebnis befassen. Auch die Veränderung des Jodgehalts der Schilddrüse nach Radiojodtherapie war bisher kaum Gegenstand der Forschung. Die Darstellung des intrathyroidalen Jodgehalts mittels Fluoreszenzszintigraphie wird in der Schilddrüsendiagnostik seit den späten sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts vereinzelt angewandt, da wenige Geräte zur Verfügung stehen. Sie ermöglicht aber eine sehr genaue, nicht-invasive Ermittlung der Verteilung und des Gehalts des natürlichen, nicht radioaktiven Jods der Schilddrüse. In dieser prospektiv angelegten Studie wurde erstmals der Zusammenhang zwischen intrathyroidalem Jodgehalt und Radiojod-Uptake bei Patienten mit autonomen Adenomen und Morbus Basedow untersucht.

1.1 Hormonstoffwechsel der Schilddrüse
Täglich werden bei optimaler Jodversorgung etwa 200 μg Jod über die Basalmembran aus dem Blutkreislauf in die Thyreozyten aufgenommen. Jodid wird über den energieabhängigen Natrium-Jodid-Symporter gegen den Konzentrationsgradienten aufgenommen [Feldkamp et al. 2001]. In der Follikelzelle wird es zu elementarem Jod oxidiert und mit Hilfe der thyreoidalen Peroxidase in die Aminosäure Tyrosin eingebaut. Monojodtyrosin und Dijodtyrosin werden in den Follikeln der Schilddrüse zu Trijodthyronin (T3) bzw. Thyroxin (T4) zusammengefügt und im Thyreoglobulin im Lumen der Follikel gespeichert. Bei Bedarf werden T3 und T4 nach Internalisierung und Hydrolyse von Thyreoglobulin freigesetzt und ins Blut bgegeben. Die Hormonbildung wird von Hypothalamus und Hypophysenvorderlappen kontrolliert, TSH und Releasing-Hormone im Sinne eines negativen Feedback-Mechanismus bedarfsabhängig sezerniert. Niedrige Schilddrüsenhormonspiegel führen zu vermehrter hypophysärer TSH-Ausschüttung, während erhöhte T3- und T4-Spiegel die TSHProduktion supprimieren. Das hypothalamische Thyreotropin-releasing-Hormon kann die TSH-Sekretion übergeordnet mitbeeinflussen. Die tägliche Schilddrüsenhormonsekretion beim Gesunden beträgt durchschnittlich 100 μg T4 und 10 μg T3 [Reincke et al. 2004]. In der Peripherie wird das Prohormon T4 dann zum wirksamen T3 dejodiert. Durch die fast vollständige Bindung an Plasmahormone resultiert eine lange Halbwertszeit (etwa ein Tag für T3, etwa sieben Tage für T4)